Donnerstag, 22. August 2019

 

Grefrath Christoph Stolz ist an Blutkrebs erkrankt. Vor dem Gerätehaus der Grefrather Feuerwehr fand eine große Typisierungsaktion statt und die fand großen Anklang.

Vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Grefrath am Rathausplatz  stand ein Rennwagen mit der Aufschrift: „Grefrath für Christoph“. Drinnen nahmen viele Bürger genau das ernst und ließen sich typisieren.  Der 30-Jährige ist an Blutkrebs erkrankt. Nur eine Stammzellspende kann sein Leben retten. Dafür ist sein genetischer Zwilling von Nöten. Stäbchen in den Mund – eine Minute links, eine Minute rechts, eine Minute in der Mitte.

Christoph Stolz aus Grefrath leidet an Leukämie. Foto: Christoph Stolz/NN

Das ist der Zeitaufwand, den man betreiben muss, um möglicherweise ein Leben retten zu können. Christophs Schwester Jennifer hatte die Idee zu der Typisierungsaktion. Sie  sprach den Verein DKMS (früher: Deutsche Knochenmarkspenderdatei) an, mobilisierte die Familie und Freunde. Eine Welle der Hilfsbereitschaft folgte.  Aktiv dabei die Mitglieder der Löschzüge Grefrath und Oedt der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Ortsverein Grefrath des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Anliegen der DKMS ist es, die Stammzellspender-Datei um immer mehr potenzielle Spender aufzustocken.

In Grefrath ist das am Sonntag gelungen. Kurz nach 11 Uhr war das Gerätehaus bereits voll. Es bildete sich eine Schlange. An mehr als 30 Plätzen konnten die Stäbchen in den Mund genommen werden. Bis 16 Uhr können Menschen aus Grefrath und Umgebung an der Aktion teilnehmen. Unter ihnen war auch WZ-Redakteur Tobias Klingen. „Das Schicksal von Christoph Stolz hat uns in der Redaktion tief bewegt. Für mich war es ein Anstoß, mich registrieren zu lassen. Einen passenderen Namen als ,Grefrath hilft Christoph‘ kann es nicht geben“.

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