Sonntag, 22. Juli 2018

Sirene schrillt bei Gefahr für Menschen

Wegen des Alarms am Sonntag um 4.23 Uhr in Grefrath wundern sich einige Bürger.

Grefrath. Um 4.23 Uhr war am frühen Sonntagmorgen für viele Grefrather die Nachtruhe beendet. Ein Sirenenalarm schreckte viele auf. Die Feuerwehr musste zu einem Wohnungsbrand an der Tönisvorster Straße in Oedt ausrücken. Obwohl es sich „nur“ um einen Wohnungsbrand handelte, bei dem letztlich keine Katastrophe geschehen ist, wurden die Wehrleute gemeindeweit per Sirene alarmiert. Einige Grefrather, die sich unter anderem bei der WZ meldeten, wunderten sich über diese Alarmierung. „Reichen nicht die Piepser der einzelnen Feuerwehrleute?“, fragte ein WZ-Leser, der seinen Namen allerdings nicht in der Zeitung lesen wollte.

Die Fragen sind also da – dabei ist aber in aller Frühe am Sonntag nichts Außergewöhnliches geschehen. „Wenn eine Gefahr für Leib und Leben droht, wird immer per Sirene alarmiert“, stellt Grefraths Feuerwehrsprecher Edmund Laschet auf WZ-Anfrage klar. Im Fall des Einsatzes in Oedt habe die Leistelle die Information bekommen, dass sich im Haus mehrere Menschen befinden. „Insofern droht eine Gefahr. Menschen können verletzt oder im schlimmsten Fall in Lebensgefahr sein. Dann erfolgt automatisch die Auslösung der Sirene“, so Laschet. Dabei spiele es keine Rolle, ob es um 15.30 Uhr oder eben um 4.23 Uhr brennt. „Ich denke, dass es den Bürgern die Sirene tagsüber nicht so auffällt wie zu nachtschlafender Zeit“, sagt der Sprecher.

Bei dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Oedt ist niemand verletzt worden. Die Bewohner konnten nach dem Einsatz der Feuerwehr wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern an. tkl

Quelle: WZ

FEUERWEHR GREFRATH SIRENENALARM

 

Sonntag 4:23 Uhr Wohnungsbrand Mehrfamilienhaus,

Tönisvorster Str. Grefrath – Oedt

Um 4:23 Uhr am Sonntagmorgen wurde die gesamte Feuerwehr Grefrath über Sirene und Funkmelder in den Ortsteil Oedt zu einem Wohnungsbrand

in einem Mehrfamilienhaus auf der Tönisvorster Str. alarmiert. 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte, des 500 Meter entfernten Gerätehauses in Oedt, befanden sich alle Bewohner schon auf der Straße.

Aus einer Wohnung im Erdgeschoss schlugen die Flammen aus der Terrassentür.

Es wurde ein Zugang in den Garten geschaffen und mit drei Trupps unter Atemschutz das Feuer bekämpft und im Anschluss das komplette Gebäude gelüftet.

Der Rettungsdienst aus Kempen war mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort und sichtete die Bewohner,

die aber alle unverletzt geblieben sind. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde dann durch die Feuerwehr betreut.

Das bei diesem Einsatz keine Person verletzt wurde, ist den installierten Rauchmeldern zu verdanken, durch deren Alarm konnten sich alle Bewohner rechtzeitig aus dem Haus retten.

Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei, wie in solchen Fällen üblich, die Einsatzstelle übernommen.

Die Feuerwehr Grefrath war mit 10 Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften vor Ort.

Fotos. G. Jungmann war vor Ort

 

Die Grefrather Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sorgen selber dafür, dass der Nachwuchs nicht ausbleibt.

 

 

 

Von Bianca Treffer

Wenn das traditionelle Kreiszeltlager aller Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Viersen am ersten Ferienwochenende stattfindet, ist das für die Jugendfeuerwehr Grefrath ein ganz besonderes Lager. Sie feiert nämlich ihr 25-jähriges Bestehen. Los geht es am 13. Juli mit Grillen und Spielen, dem folgt am 14. Juli zunächst die traditionelle Lager-Olympiade, bevor um 18 Uhr der Festumzug beginnt. Gemeinsam mit allen anderen Jugendfeuerwehren – es werden rund 150 Jugendliche sein –, der Feuerwehr Grefrath und Ehrengästen sowie musikalischer Begleitung des Feuerwehrtrommlerkorps und des Trommlerkorps Vinkrath geht es von der Mühlengasse über die Hoch-, Süd-, Ost- und Tönisvorster Straße zur Albert-Mooren-Halle. „Wir würden uns freuen, wenn wir viele Zuschauer an den Straßen begrüßen dürften“, sagt Unterbrandmeister Edmund Laschet, Pressesprecher der Feuerwehr Grefrath. Um 19 Uhr schließt sich der interne Festakt in der Halle an.

Einen Geburtstagswunsch haben die Jugendlichen auch. Sie wünschen sich ein neues Mannschaftszelt, da das alte Modell in die Jahre gekommen ist. Auf ein neues Zelt wird so schon fleißig gespart. Der Sonntag steht ganz im Zeichen eines gemütlichen Frühstücks im Zeltlager. Bei einer ebenfalls gemütlichen Runde fiel vor nunmehr 26 Jahren der Startschuss für die Jugendfeuerwehr Grefrath. Zum Jahreswechsel 1992 stellte Manfred Wolfers sen. bei einer Feier die Frage an Hans-Jürgen Rütten, was er davon halte, wenn in Grefrath eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen werden würde. Rütten, der in seiner Jugend selber in der Kempener Jugendfeuer gewesen war, nahm die Idee auf.

INFO

Hineinschnuppern in das Feuerwehrleben

Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren, die gerne der Jugendfeuerwehr beitreten möchten, können sich unter www.feuerwehr-grefrath.de   melden. Das Angebot ist kostenfrei. Ab elf Jahren kann man  hineinschnuppern.

Am 13. März 1993 erfolgte die offizielle Gründung bei der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr. Mit 16 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren fand am 2. Juni 1993 der erste Dienst statt. Rütten war der erste Jugendfeuerwehrwart, Wolfers sen. sein Stellvertreter. Dazu kamen vier weitere Kollegen, die sich um die Ausbildung der Jugendlichen kümmerten.

 

Über all die Jahre hinweg hielt sich die Mitgliederzahl in dieser Höhe. Es gab immer nur kurzfristige Einbrüche, wenn ein Schwung von gleichaltrigen Jugendlichen in die Erwachsenen-Wehr überwechselte. Dann aber standen aber meist schon die nächsten Jugendlichen in den Startlöchern, um die Lücken zu füllen. „Über 80 Prozent der Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr wechseln in die große Wehr und bilden damit unseren mehr als nur wichtigen Nachwuchs“, sagt Laschet.

Von den einstigen Gründungsjahrgang der Jugendfeuerwehr sind heute etliche bei den beiden Löschzügen Oedt und Grefrath sowie den Löschgruppen Vinkrath und Mühlhausen im Einsatz und bilden das rund 130-köpfige Team der Feuerwehr Grefrath mit. „Die Jugendlichen lernen in Praxis und Theorie Feuerwehrtechnisches und werden auf Leistungsspangen vorbereitet. Erste Hilfe, die Besuche von Leitstellen und Berufsfeuerwehren gehören aber ebenso dazu wie Eislaufen, Zeltlager und Pizza backen“, informiert Björn Breuer. Der Oberfeuerwehrmann ist einer der sechs Betreuer der aktuell 18 Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren. Wobei auch zwei Mädchen zum Team gehören. Alle 14 Tage mittwochs ist das Gerätehaus Grefrath oder Oedt von 18.30 bis 21 Uhr Treffpunkt für die Jugend. „Eigene Räume brauchen wir nicht. Wir können alle vier Gerätehäuser nutzen. Sie stehen uns alle offen“, sagt Breuer. Ein eigenes Fahrzeug hat die Jugendfeuerwehr indes aber. Wobei es genau genommen sogar anderthalb sind, denn neben dem LF8 ist der Mannschaftswagen Oedt auch der offizielle Wagen.

Info: Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren, die gerne der Jugendfeuerwehr beitreten möchten, können sich unter www.feuerwehr-grefrath.de oder über Facebook - Freiwillige Feuerwehr Grefrath - melden.

Quelle: RP Online

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